4 Tipps um Deine erste Webseite einfach zu machen

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Es war noch nie so einfach wie heute eine Webseite zu haben. Auch Deine erste Webseite kann ganz einfach sein  – wenn Du es richtig angehst.

Leider erlebe ich immer wieder, wie sehr viele Selbständige mit ihrer Webseite kämpfen – vor allem Jungunternehmer/innen und Gründer/innen mit ihrer ersten Webseite. Weil sie sich viel zu viel vornehmen. Weil zu viel Neues auf einmal auf sie zukommt.

Wenn Du gerade startest oder vor kurzem gestartet hast, bist Du noch in der Testphase. Denn wenn Du Dienstleistungen anbietest, brauchst Du Kunden, um konkrete Erfahrungen zu machen, was funktioniert und was nicht. Das bedeutet Du bist noch dabei, ein Gefühl zu entwickeln, wer Deine Kunden sind, was Du ihnen anbietest und wie Du sie am besten unterstützen kannst. Daher kann es ganz schon schwierig sein, das sofort in einer Webseite zu beschreiben.

Mach es Dir zu Beginn so einfach wie möglich. Vor allem dann, wenn Du noch wenig Erfahrung mit Webseiten, Schreiben oder Kundengewinnung hast. Wichtig ist, die Sache Schritt für Schritt anzugehen.

Besser ist, rasch mit einer ersten Version online zu gehen. Dann können Dich Deine Kunden schon finden. Du gewinnst Erfahrung mit Webseiten und google bewertet Deine Webseite umso besser, je länger sie es schon gibt.

 

1. Mach eine Webseite, die mitwachsen kann

Video-Bild-web-228x149Starte auf alle Fälle mit einer Webseite, die Du selbst einfach ändern kannst. Denn in den ersten Jahren ändert sich alles ziemlich rasch. Dann kannst Du Deine Texte selbst einfach ändern. Das ist heute so einfach wie ein E-Mail zu schreiben. In diesem Video kannst Du Dich selbst davon überzeugen Video: Webseite einfach gemacht – mit WordPress.

Ich empfehle Dir, WordPress als Content-Management-System – das ist das Programm, mit dem Du eine Webseite erstellen und verändern kannst. Obwohl es unglaublich mächtig ist, ist es einfach zu bedienen.

Bei Selbständigen ist es das beliebteste und am weitesten verbreitete System. Daher findest Du viele Tipps & Videos im Web. Viele Webdesigner arbeiten damit – Du bist an keinen Provider gebunden.

Es gibt unglaublich viele Vorlagen, Zusatzprogramme im Web. Damit kann Deine Webseite mitwachsen. Du kannst das Aussehen Deiner Webseite komplett verändern, ohne Texte oder Bilder neu einzugeben. Bestellformulare, Newsletter, sogar einen Kundenbereich und ein Shopsystem kannst Du später mit Zusatzprogrammen (plugin) noch hinzufügen.Zusätzlich kannst Du Dein Wissen in Artikeln veröffentlichen – Dein Blog ist von Beginn an vorbereitet.

Andere CMS wie Joomla, …. sind auch ok, doch meist ist die Bedienung komplizierter.

Gratis Angebote von 1un1, google sites oder auch jimdo wachsen nicht so gut mit. Die Möglichkeiten dieser Programme sind beschränkt; schließlich werden sie nur von einem Unternehmen und nicht einer weltweiten Communitiy an Programmierern unterstützt. Für Dich bedeutet das: Wenn Du aus Deiner ersten Webseite hinausgewachsen bist, musst Du Deine Webseite komplett neu aufbauen.

Wovon ich Dir auf alle Fälle abrate ist ein CMS, das von einer Agentur oder einem Webdesigner kommt. Denn hier bist Du an das System gebunden.

 

2. Setze einen Samen

sonnenblume-klein-224x299-sh_16889989Deine erste Webseite darf ruhig nur wenige Seiten haben. Selbst die größte Sonnenblume beginnt als kleines Pflänzchen. Schwierig wird Deine Webseite, wenn Du versuchst gleich als ausgewachsene Blume aufzutreten.

Heute kannst Du zu einer Webseite Seiten beliebig hinzufügen, sie neu anordnen oder strukturieren. Daher brauchst Du Dir zuvor nicht mehr überlegen, welche Seiten Du langfristig haben willst.

In der Zeit der Vorbereitung und des Business-Planes ging es darum in die Zukunft zu schauen, und Dir mögliche Angebote und Services zu überlegen. Bei Deiner (ersten) Webseite konzentrier Dich lieber auf jene Angebote, die Du gleich umsetzen kannst. Denn nur die können und werden deine Kunden tatsächlich kaufen.

Besser ist, wenige gut formulierte Texte zu haben, als viele Seiten copy-paste-Texte voller aufgeblasener Worthülsen und bla-bla.

 

3. Starte mit einem einfachen Design (Vorlage).

WordPress bietet Dir eine wunderbare Vielfalt an Vorlagen. So kannst Du Deine Webseite praktisch an jeden Geschmack anpassen und mitwachsen lassen.

Mit einem einfachen Design ist der Start einfacher – vor allem bei Deiner ersten Webseite. Du lernst, worauf es ankommt.

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Ich empfehle Dir die WP-Vorlagen twenty twelve oder twenty ten. Bei diesen Vorlagen kannst Du den Hintergrund und das Kopfbild (Header) ganz einfach selbst ändern.

Mit twenty twelve kannst Du sogar ohne Logo und Kopfbild starten. – Du kannst es später aber einfach hinzuzufügen. Das bedeutet für Dich: mit einigen Bildern und Texten kannst Du sofort starten. Das Wichtigste ist nämlich, dass Du rasch beginnst.

 

Geh die Sache spielerisch an – vor allem bei Deiner ersten Webseite. Setz Dir nicht eine bestimmte Gestaltung in den Kopf. Fang lieber einfach an, bis Du ein Gefühl hast, wie es funktioniert. Dann kannst Du viel besser abschätzen was einfach machbar ist – und was viel Aufwand bringt.

 

4. Hol Dir Unterstützung fürs Do-it-yourself

Wenn Du das Gefühl hast nicht weiter zu kommen, liegt das meiner Erfahrung nach daran, dass es zu viel Neues auf einmal gibt.

  • Du mußt die Erstinstallation nicht selbst machen. Hol dir dafür technische Unterstützung.
  • Hilfreich ist jemanden zu haben den du fragen kannst, wenn du nicht mehr weiter kommst.
  • Viele Selbständige tun sich schwer, Texte zu schreiben. Aber gerade das entscheidet, ob sich Kunden bei dir melden!

 

Viele meiner Kunden haben dafür eine Förderung der Wirtschatskammer bekommen.

In den ersten drei Jahren der Selbständigkeit übernimmt die WK in Wien bis zu 75% und NÖ bis zu 100% der Beratungskosten. Auch wenn Du schon länger selbständig bist, kannst Du bis zu 50% der Beratungskosten gefördert bekommen.

Wenn Du mehr darüber wissen willst, Ruf mich einfach an: 0699/12 62 7001