bfc center

Netzwerken: Kontakte knüpfen

Achtung Falle!

Sie halten sich immer im selben Kreis von Gleichgesinnten aufzuhalten und suchen erst dann andere Kontakte, wenn frau sie benötigt.

Manche Menschen kennen einfach immer jemanden, der Ihnen weiter hilft. Sie sind gefragte GeschäftspartnerInnen und überall ein gerne gesehener Gast. Diese Menschen sind professionelle NetzwerkerInnen und pflegen Ihre vielfältigen Kontakte. Damit können Sie dann wenn Sie Hilfe brauchen sicher auf jemanden zurückgreifen, der Ihnen weiterhilft (oder zumindest jemanden, der jemanden kennt, der ihnen weiterhelfen kann).

Allen, die Ihre Attraktivität für andere Netzwerkmitglieder steigern möchten, empfehlen wir folgende Grundregeln:

  • Erkennen Sie die Beiträge anderer an! Die wichtigste Voraussetzung für konstruktive Zusammenarbeit ist, die eigenen Stärken zu erkennen: Denn wer weiß, wie einzigartig die Kombination seiner Talente, Sehnsüchte und Erfahrungen ist – kann die Stärken und den Beitrag anderer anerkennen, ohne sich persönlich bedroht zu fühlen.
  • Stehen Sie mutig zu sich selbst und sagen Sie, was Sie wollen! Wenn Sie tun, was Ihnen am meisten Freude macht, tun Sie, was Sie am besten können und worin Sie einzigartig sind! Wenn Sie Ihre Persönlichkeit nun mit Mut und Selbstvertrauen klar kommunizieren, ragen Sie aus dem Durchschnitt heraus und sind natürlich bemerkenswert.
  • Schaffen Sie Nutzen! Wer einzigartig ist und den Nutzen seiner Leistung klar formulieren kann, wird gerne weiter empfohlen. Das Geheimnis konstruktiven Netzwerkens ist es, Nutzen zu schaffen, für sich und für andere. Denn der Nutzen, den Sie für andere schaffen, bestimmt wie attraktiv Sie für die NetzwerkteilnehmerInnen sind und wie viel Sie folglich von den anderen TeilnehmerInnen zurückbekommen. Was auch der Schlüssel für langfristig fruchtbare Beziehungen mit KundInnen, LieferantInnen und GeldgeberInnen ist.

Tu was!

Legen Sei eine Potentialliste, der Menschen an, die Sie kennen und die bereit sind, Sie zu unterstützen. Kontaktieren und informieren Sie diese Menschen regelmäßig. Mit einer guten Dateiorganisation ist das gar nicht so viel Aufwand.

Legen Sie auch eine Liste all jener an, die Sie gerne kennen lernen würden. Als Unternehmerin ist es für Sie auch wichtig Expertinnen wie Grafikerinnen, Steuerberaterinnen etc. zu kennen. Eine gute Möglichkeit dafür ist das bfc.netzwerktreffen jeden 4. Dienstag des Monats.

zurück<<


Rhetorikfallen für Frauen

Achtung Falle!

Studien, die Frauen- und Männersprache vergleichen, zeigen, dass Frauen häufig die Wirkung oder die Glaubwürdigkeit Ihrer Aussagen selbst einschränken.

Nehmen Sie ein Kundengespräch, ein Telefongespräch oder einen Vortrag auf und überprüfen Sie: Wie oft verwenden Sie einschränkende Wendungen wie:

  • eigentlich, vielleicht, ein bisschen...
  • ich glaube, ich denke, ich meine, ich würde... ( meinen/sagen/behaupten...)
  • man könnte... ( meinen/sagen/behaupten...)
  • übertreibende Adjektive wie herrlich, wahnsinnig, phantastisch
  • hebt sich Ihre Stimme am Satzende, obwohl Sie keine Frage, sondern eine Aussage formuliert haben?
  • Abschwächungen am Satzende wie "Nicht wahr" "Oder nicht"...

zurück<<


Umgang mit Blackout im Vortrag

Das Gehirn ist eine großartige Sache. Es funktioniert von der Geburt bis zu dem Augenblick, wo du aufstehst, um eine Rede zu halten. (Mark Twain)

In Streßsituationen bei maximaler Belastung kann es zu völligem Leistungsverlust – dem Blackout – kommen. Alles vorher im Gedächtnis Gespeicherte ist wie weggeblasen. Es gibt bewährte Techniken um mit Lampenfieber oder Blackout umzugehen:

  • Akzeptieren Sie, daß kleine Versprecher menschlich sind.
  • Werten Sie den Versprecher nicht auf durch ein "Entschuldigung", ein "Äh" oder eine Verlegenheitspause. Reden Sie weiter oder lachen Sie (das erlaubt dem Publikum mitzulachen).
  • Wenn Sie im Satz stecken bleiben oder einen Satz nicht sinnvoll zu Ende führen können: Brechen Sie ab und beginnen Sie den Satz von vorne.
  • Die einfachste Überbrückungstechnik ist eine eingeschobene Anrede: "Meine Damen und Herren!"
  • Redewendungen, die den Anschein erwecken, Sie verbesserten sich bewusst, schaffen Zeit zur Konzentration, z.B. "Lassen Sie es mich anders ausdrücken..." – "Ich möchte es anders formulieren..." – "Um es noch präziser (anschaulicher) darzustellen..." – "Ich möchte noch einmal besonders betonen..."
  • Wenn der rote Faden verloren geht: Fassen Sie die letzten Gedanken mit anderen Worten zusammen. So haben Sie Gelegenheit, in Ihr Manuskript oder auf Ihre Stichworte zu schauen und Ihre Gedanken zu ordnen. Übergangsformulierungen sind: "Ich möchte kurz zusammenfassen." – "Ich wiederhole" – "Den letzten Gedanken werde ich nochmals erläutern."
  • Sollte der Faden einmal ganz reißen, legen Sie eine Folie auf, geben Sie dem Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder bauen Sie ein Ablenkungsmanöver ein:
    • Lassen Sie ein Fenster öffnen oder schließen.
    • Fragen Sie: "Werde ich hinten noch gut verstanden?"
    • Behaupten Sie: "Ich habe den Eindruck, daß mit dem Mikrofon etwas nicht stimmt."
    • Bieten Sie eine kurze Pause an.
  • Wenn Sie durch Einwände oder Zwischenrufe unterbrochen werden:
    • Bedanken Sie sich.
    • Gehen Sie darauf ein oder verweisen Sie auf die Diskussion am Ende des Vortrages.
    • Stellen Sie den Punkt hinten an.
    • Sagen Sie: "Diesen Punkt werde ich unter x noch ausführlich behandeln."

Tu was!

Rollenspiele unbedingt ausprobieren (notfalls mit FreundInnen), Vorträge zu halten kann frau lernen: Videotraining, Seminare oder im persönlichen Coaching

Von der unbekannten Anbieterin zur gefragten Expertin>>

zurück<<


business.frauen.center – Wien: Wagramer Straße 70, A-1220 Wien
Tel: +43 / 1 / 53 53 265 – Email: office@bfc.at